Institutsportrait

Beauty2Go - Smart verschönert

Bei Alexandra Lüönd steht «Beautification» im Zentrum. Ihr Konzept basiert auf drei Pfeilern: Kompetenz, Transparenz und Zugänglichkeit. So spricht sie eine breite Zielgruppe an.

Veröffentlicht am 29.09.2021

Ihre Schönheitsklinik «Beauty2Go» hat Alexandra Lüönd 2017 in Zürich gegründet – mit dem Ziel, Schönheit für jede und jeden zugänglich zu machen ­– so unkompliziert wie möglich. Mittlerweile gibt es fünf Standorte in Zürich, Bern, St. Gallen, Luzern und neu auch Winterthur. «Meine Affinität für ästhetische Medizin hatte ich bereits früh. Meine Mutter stammt aus Lima, Peru und in Südamerika geht man damit viel selbstverständlicher um, als in der Schweiz. Ich habe auch ein Jahr in Los Angeles verbracht und dort sind Walk-in-Kliniken weit verbreitet. Als ich zurück in der Schweiz meine Lippen machen wollte, stiess ich auf viel Widerstand. Alles war sehr kompliziert, ich musste lange auf einen Termin warten und die Preise waren sehr diffus. Da reifte der Gedanke, selbst etwas aufzuziehen. Als Laie war das nicht ganz einfach. Ich durfte ein Jahr lang einem Dermatologen über die Schulter schauen und habe dabei vor allem gelernt, wie man eine Praxis führt. Mein Wirtschaftsstudium in St.Gallen hat mir sicher bei der Planung geholfen, aber dennoch treffe ich meine Entscheidungen mit dem Bauch und versetze mich in die Kunden», erklärt die Gründerin.

Alexandra Lüönd

Alexandra Lüönd

Wer wagt, gewinnt

Vor kurzem wurde Winterthur eröffnet. Passend zum Motto «Wer wagt, gewinnt» konnten die Gäste nicht nur bei einer Behandlung zusehen, sondern auch am Roulette-Tisch spielen. Im historischen Stadtpalast, dem Haus zum Warteck, können sich die Kunden inmitten eines historischen Ambientes behandeln lassen. Die Praxis mit drei Meter hohen Decken und prunkvollen Kronleuchtern befindet sich in der Belle Etage und bietet einen Blick auf das Stadtarchiv. Das kunstvolle Gebäude im Stil der Neorenaissance wurde 1861 von dem renommierten Zürcher Architekten Leonhard Zeugheer errichtet. Jeder Raum erstrahlt in einer anderen Farbe und verfügt über einen Kamin oder Ofen aus alten Zeiten. Ein Ort, der Geschichte und Zukunft zu einem verschmelzen lässt.

 

Aller Anfang ist schwer

Es fing alles ganz bescheiden an. «Ich hatte zu Beginn kein Startkapital. Mein Vater starb als ich sieben Jahre alt war und meine Mutter musste mich und meine zwei Geschwister mit wenig Geld aufziehen, aber sie hat uns alle durchs Gymnasium gebracht. Bis der Erfolg kam, habe ich immer gespart. Mittlerweile reinvestiere ich laufend.» Nach einem Jahr wurde die Fraumünsterstrasse in Zürich eröffnet und das Start-up nahm kontinuierlich Formen an. «Anfangs war es ein grosses Problem, die richtigen Ärzte zu finden, die sich mit unserem Konzept identifizieren konnten.» Alle Ärzte sind fest angestellt und versichert und können sich ausschliesslich ihrer Passion widmen. Das trägt zu einen guten Arbeitsklima bei. «Zurzeit arbeiten wir noch am internen Netzwerk und optimieren die Kommunikation der einzelnen Standorte, das ist ein ständiger Prozess und macht meine Arbeit sehr spannend».

Vergangenheit trifft Zukunft: Der neue Standort in Winterthur befindet sich im geschichtsträchtigen Haus Wartek

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Vergangenheit trifft Zukunft: Der neue Standort in Winterthur befindet sich im geschichtsträchtigen Haus Wartek

Beautification

Zum Konzept gehört auch, dass jeder Standort anders aussieht und ein anderes Ambiente verströmt. «Die Werte sind überall die Gleichen, aber ich möchte, dass auch unsere Ärzte ihren eigenen Stil und ihre Individualität ausleben können – schliesslich sind wir Menschen und keine Maschinen», erklärt die smarte Geschäftsfrau. Mittlerweile ist das Ärzteteam auf acht Personen gewachsen – bis Ende Jahr werden es zehn sein. Doch die Mission ist dieselbe geblieben: Beautyeingriffe sollen für alle zugänglich sein. Dies zeigt sich bereits bei den vergleichsweise tiefen Preisen. Da sich die Klinik auf Behandlungen mit Hyaluron und Toxin spezialisiert, und demnach ein eher kleines Angebot an Eingriffen hat, und durch die enge Zusammenarbeit mit Pharmaunternehmen und den daraus folgenden guten Konditionen können die Preise niedrig gehalten werden. «Wir berechnen unsere Preise nicht nach Regionen, sondern nach Ampullen. Zusätzlich haben wir eine straffe Organisation und Planung. So können wir unseren Kunden einen fairen Preis bieten». Das Ärzteteam ist hochspezialisiert auf diese Behandlungen, da ausschliesslich im Bereich der minimal invasiven Ästhetik gearbeitet wird. Die Atmosphäre ist professionell und unkompliziert zugleich. Kundinnen und Kunden könne spontan einen Termin vereinbaren, teilweise sogar noch am selben Tag – zeitgemäss sind die Termine auch via Instagram buchbar. Die Kunden sind zu 96 Prozent junge Frauen im Alter von 25 und 35 Jahren. Zu den Bestsellern gehören Lippen, aber auch die Behandlung von Nasen und Augenringe sind sehr beliebt. «Unsere Kunden wollen nicht jünger aussehen, sondern sich schöner fühlen».

 

Zukunft

Die ästhetische Medizin ist der wachstumsstärkste Zweig innerhalb der Medizin. Der Kundenstamm von Beauty2Go ist in fünf Jahren auf 14 000 Personen angewachsen. «Mit unserem Konzept haben wir einen Nerv getroffen.» Seit dreieinhalb Jahren ist auch Bruder Patrick mit von der Partie und macht das Start-up zur Familiensache. Ende Jahr wird der Standort Zürich an die Bahnhofstrasse verlegt und um eine Etage erweitert. Weitere Ideen sind in der Pipeline. «Manchmal sitze ich inkognito im Warteraum und unterhalte mich mit den Kundinnen. Danach kommen mir meistens die besten Ideen,» freut sich Alexandra Lüönd.

 

Instituts-Info

Beauty2Go
Stadthausstrasse 39

8400 Winterthur

Tel: 052 202 92 92
www.beauty2go.ch

 

Das Angebot
Minimal-invasive Behandlungen mit Hyaluron und Toxin

 

 

 

Text: Ursula Borer

Fotos: zvg. Beauty2Go

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